Sonntag, 23. Juli 2017

Blau blau blau


Als Erstes möchte ich meine neuen Leser begrüßen. 
Ich habe ja schon ein schlechtes Gewissen, dass ich so wenig blogge. Jeden Morgen um 5 Uhr beim Kaffeetrinken überfliege ich mit dem Handy, von dem aus ich auch schlecht schreiben kann, die anderen Blogs, Kommentieren möchte ich dann lieber auch nachmittags wenn ich aus der Praxis komme, aber, bin ich zuhause, lasse ich erstmal meine Flügel hängen und komme für den restlichen Tag dann auch nicht mehr wirklich zum Schreiben. 

Bei dem schönen Wetter setze ich mich manchmal zur Entspannung ein bisschen in den Garten und spinne (am Spinnrad und auch so:), rupfe mal im Garten und mal an der Wolle.
Das was Ihr hier seht ist ein Taubenschwänzchen.
Wer mag, kann das mal hier nachlesen. 
Ich glaubte es sei gestrandet, da es sich zuerst nicht bewegte, aber dann flog es auf einmal weg.  



Dieses Wochenende habe ich auch eeendlich das 
Tuch "Nuvem" von Martina Brehm 
fertig bekommen.

 

Gestrickt habe ich das Tuch mit FILISILK von Zitron, 70 % Merino Extrafine, 30 % Seide, 100 g = 600 m,
verstrickt 260 Gramm mit Nadelstärke 3,5 - und dann hatte ich keine Lust mehr.

 Tausende von Maschen, puhh.

 Aber schön ist es geworden und läßt sich sehr gut tragen, also bei dem Wetter natürlich nur mal so versuchsweise vor dem Spiegel. 





Gerade beim Durchschauen stelle ich fest, alles blau... 
und das nächste Teil auf den Nadeln, ist auch blau... mit grün. Diese Wolle, also die ich Euch demnächst zeige, hatte ich  mal geschenkt bekommen. 
Ich habe mir jetzt ganz fest vorgenommen, erstmal aus dem ganzen Garn das sich so bei mir im Wohnzimmer, dem Arbeitszimmer und dem Dachboden versteckt  was zu stricken oder häkeln. Also, Schals und Tücher habe ich eigentlich genug, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein. 
Ich werde erstmal nichts kaufen - nicht wirklich, außer vielleicht im Urlaub auf Madeira.... soooo ein schnuckeliges Lädchen....

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, bevor es morgen wieder los geht.
Eure Birgit, die heute bei dem bewölkten Wetter mal wieder Startschwierigkeiten hat.

Dienstag, 11. Juli 2017

Die Oma hatte recht...

... desto älter wir werden, um so schneller vergeht die Zeit. 
Seit meinem letzten Post sind schon über 2 Monate vergangen, ich kann es kaum glauben. 
Fotos habe ich auch nicht wirklich gemacht, bis auf diese vor 2 Wochen, da war ich bei meinem Enkel zu einem Wochenendbesuch. 




Es war ein sehr schönes Wochenende, sogar Daika hat sich gefreut.



Eigentlich wollte ich Euch mal ein paar Sachen zeigen, die mein Enkelsohn alle so macht, wenn er Wolle ich die Finger bekommt. 


Ohne viel Worte, einfach nur die Fotos.
Ich wüßte jetzt auch nicht,was ich schreiben sollte 
und finde die Bilder sprechen für sich.
 





Ein Türvorhang mit Blüten



Blätter am umhäkelten Stab



An den Luftmaschenreihen bunte selbstgehäkelte Blümchen






Die Glücksbringer haben eine Kuscheldecke bekommen







Ein gehäkeltes Täschchen verziert mit Büronadeln und Sicherheitsnadeln


und einem Reißverschluss, den er selbst mit der Hand eingenäht hat (mit ein klein wenig Hilfe am Schluß)

 

Da sind wir doch einfach nur stolz.

Sonntag, 7. Mai 2017

Traumfänger - Legende




Überlieferung zum Traumfänger der Aborigines
Bei den Aborigines diente die Seelenfrau des Stammes als Traumfängerin. 
Alle Menschen träumen, doch viele vergessen die Träume oder machen sich nicht die Mühe, sich an die Träume zu erinnern und die darin enthaltene Botschaft zu entschlüsseln. 
Doch Träume sind Schatten der Realität!

 
Von allem was täglich um uns passiert, gibt es ein Abbild in der Traumwelt und dort findet man zu allem eine Antwort. 
Bei den Aborigines wurden Spinnennetze bei den Zeremonien als Hilfsmittel eingesetzt. Sie baten das Universum auf diese Weise um eine Führung durch die Welt der Träume um die Botschaften in den Träumen zu deuten. So gab es Ahnenträume, Wachträume, Schlafträume und viele mehr. 

 
Die Stammesangehörigen nahmen die Hilfe der Traumfänger bei den unterschiedlichsten Problemen in Anspruch. Gab es z.B. Beziehungsprobleme mit einem anderen Menschen oder Probleme mit der Gesundheit, dann suchten sie die Antwort stets in den eigenen Träumen.
Für uns "anders gläubigen Menschen" gibt es jedoch nur einen Zugang zur Traumwelt, nämlich über den Schlaf. Aber die "wahren Menschen" können auch im wachen Zustand in einen Traum verfallen. Dies wird durch eine besondere Atemtechnik, Konzentration und Meditation ermöglicht. 
Die Stammesangehörigen träumen nachts nur, wenn sie einen Traum herbeigerufen haben. Der Schlaf ist für sie eine wichtige Zeit der Ruhe und Erholung. In diesen Stunden wird die Energie voll auf den Schlaf fokussiert. Sie glauben, dass die "anders gläubigen Menschen" nur nachts träumen können, weil es in ihrer Gesellschaft nicht erlaubt ist, auch tagsüber zu träumen.
Quellennachweis: Traumfänger von Marlo Morgan (gesamter Text) / gesamte Fotos sind meine eigenen)




***

Anleitung für einen Traumfänger: 


Zuerst habe ich einen langen Trieb von meiner Campsis radicans abgeschnitten und 
zu einem Kreis gebunden. 
Ihr könnt natürlich auch einen Holzring kaufen. Ich habe keinen gefunden und hatte die Idee mir einen aus dem Garten zu basteln. Ich glaube, es ist allerdings auch wichtig einen aus Holz zu nehmen und nicht einen aus Metall.
 
Als nächstes wurde der Kreis mit Jutegarn umwickelt - das Ganze müsst Ihr ziemlich stramm binden, 
um die einzelnen Teile gut zusammen zu halten, sodass ein fester Kreis entsteht. 

Wenn Ihr wieder am Anfang angekommen seid, wird das Ende mit dem Anfang verbunden und ungefähr nach 1 Meter abgeschnitten für die Aufhängung. 

Für das Netz habe ich dünnes uraltes Baumwollgarn benutzt und für die Perlen eine alte Holzperlenkette auseinander geschnitten. 
 
So, jetzt wird es ein bisschen chaosmäßig, denn  ich habe das Netz nicht so hinbekommen wie die Beschreibungen auf vereinzelten Foren waren. Theoretisch ist das easy, aber praktisch sieht das dann mal anders aus, Frau hat nunmal nur zwei Hände.
Eigentlich wollte ich auch alles fotografieren und einzeln dokumentieren, aber einmal angefangen, muss der Faden immer stramm gehalten werden, da sich sonst alles verwickelt. 

Ich möchte es mal so beschreiben:
Ihr knotet den Baumwollfaden oben fest, dann wickelt/knotet (oben über den Ring drüber und dann über den Faden zurück) Ihr ihn in einem regelmäßigen Abstand um den Rand bis zu dem Punkt an dem Ihr angefangen habt. 
In  der  zweiten Reihe (die zur Mitte führt)  wickelt ihr immer einmal um den vorherigen Baumwollbogen - 
und so ergibt sich das Netz (jaaa, Anleitungen schreiben ist nicht einfach, ich kann das nicht wirklich).

In der Mitte angekommen habe ich mit dem Rest des Fadens die mittige Öffnung umknotet - einmal um den Faden gut unterzubringen und einmal um die Mitte zu verstärken. 

Huiii. Ich hoffe da kommt Ihr mit klar. 

Die Federn mit den Perlen und am Traumfänger anzubringen hat am meisten Spaß gemacht. 
Wer mag, kann auch noch Bänder und Spitzen dazwischen knoten, mir hat es am besten so gefallen. 
Die meisten Federn habe ich beim Spazierengehen gefunden und auch ein paar von meiner Freundin geschenkt bekommen.

***

Einfacher war es vor ein paar Wochen bei diesere Aktion... 
hier brauchte ich nur ruhig auf dem Stuhl zu sitzen und mich zu entspannen.




Montag, 1. Mai 2017

Indonesisch-Niederländisch mit einer Übernachtung...

Goedemorgen, meine Lieben. 
Nach zwei Wochen Grippe und traurigem Ereignis in der Familie sind wir am Samstag zu Freunden nach Hilversum gefahren. Längere Autofahrten für 2 Tage sind ja nicht so ganz mein Ding, aber in knapp 3 Stunden waren wir dort.


Dort kaum angekommen, hatten wir Entspannung pur - 
Im gemütlichen, vom Klaas selbstangelegten indonesischen Garten, bei Kaffee und Mango-Kuchen konnte ich die Seele baumeln lassen. 

Die Sonne, das Plätschern vom Koi-Teich und das Trillern von gestreiften Blattsteigern aus dem Paludarium waren wie Urlaub.

Für mittags hat Dessy indonesische Frühlingsrollen als Snack gebacken und dann sind wir nach Naarden gefahren. 
Naarden ist eine Festungsstadt und liegt zwischen dem Gooimeer und dem Wald- und Heidegebiet Heet-Gooi. Auch das Städchen von Naarden ist wunderschön, überall schöne kleine Lädchen und Cafes. Fotos habe ich jetzt nicht soviele gemacht. Aber wenn es Euch interessiert, könnt ihr dem Link bei Naarden folgen. 

Wir haben soviel gesehen an diesem Tag, das kann ich Euch hier nicht mehr alles wiedergeben. Es ist ja auch so, wenn ich viel fotografiere und mir alles behalten möchte, müßte ich mir Notizen machen und dann kann ich nicht mehr genießen. Aber einen kleinen Einblick kann ich hier hoffentlich rüberbringen.

Am Abend hat Dessy indonesisch gekocht. Ganz viele verschiedene Sachen; teils mit Kokos, teils Curry und natürlich scharf. Seehr lecker. Das war mal was ganz anderes.
Interessant fand ich auch: ich dachte immer, dass ich gegen Soja allergisch bin, aber dort hatte ich keine Anzeichen von Allergie. 
Es war sogar ein Gericht mit Sojakernen
Ich hab fleißig probiert - und als ich fragte was es ist, hab ich erstmal gestaunt. Sojakerne und ich lebe immer noch:)). 
Keine Luftnot, nix. 

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Nach dem Essen sind wir in die Heide gegangen. 
Rinder (schade) sind uns jetzt nicht über den Weg gelaufen, aber es war schon sehr interessant. 
Wo man hinschaute, war die Heide und Baumgruppen.
Rehe und Hirsche sind auch dort, aber wir haben nur die Hinterlassenschaften gesehen.


Zu dieser Jahreszeit ist die Vegetation natürlich noch nicht soweit fortgeschritten, aber diese Weite von der Heide und trotzdem die Nähe zur Stadt ist schon toll.

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So, nochmal ganz kurz zu den Blattsteigern
Das sind kleine Frösche die Trillern. Bislang kannte ich nur Frösche die Quaken. Es hört sich an wie ein Kanarienvogel. 
Ich fand das Paludarium richtig interessant. Es war das Zuhause von grün-schwarz gestreiften und orange-schwarz gestreiften Fröschchen. 

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Ich wünsche Euch noch einen ruhigen gemütlichen 1. Mai. 
Das Wetter blenden wir jetzt mal aus und setzten uns mit einem einer TasseTee und Strickzeug oder einem Buch auf die Couch und atmen tief durch. 





Hartelijk dank aan het