Sonntag, 23. April 2017

Januar trallari bis Dezember trallahey tralla hoppsasa

Hallo meine Lieben, nun zeige ich Euch endlich meine ScrappySocks. 

  


 

Ja gut, es ist kein Winter mehr (zumind. kein kalendarischer), aber abends kann ich sie immer noch gut gebrauchen. 

 

Eigentlich ziehe ich Wollsocken das ganze Jahr über an (zuhause), und wenn sie so schön bunt sind umso lieber.
Sogar nachts habe ich teilweise selbstgestrickte Socken an:).

 

Das war früher als Kind schon so, Wollsocken geben mir ein Gefühl von Geborgenheit. Das hört sich schräg an, aber irgendwie ist es einfach so. 
 

Fertig gestrickt habe ich sie schon ein bisschen länger, allerdings hat das Fädenvernähen ewige Zeiten gedauert. 

... und wenn ich mir das folgende Gedicht so durchlese, sehe ich in meinen Socken fast ein ganzes Jahr.


Das Jahr hat bunte Socken an 


Das Jahr hat bunte Socken an,
damit es munter wandern kann: 


Es trägt im Monat Januar
ein neues weißes Sockenpaar
und gleich danach im Februar
ein Paar, wie Eis so gläsern klar. 


Erdfarbne wärmen es im März,
es wandert darin frühlingwärts.
„Was trag ich jetzt?“ Ach, im April
weiß es kein bisschen, was es will! 


Die Maiensöckchen sind adrett,
so wie der Flieder violett.
Doch kommt der Juni dann daher,
mag es die wiesenbunten mehr. 


Im Juli, wenn die Ähre reift,
sind seine Strümpfe gelb gestreift.
Wird’s immer heißer im August,
hat es zum Barfußlaufen Lust. 


Dann im September irgendwann
sind die kastanienbraunen dran.
Gleich im Oktober schlüpft’s geschwind
in Socken, rotgolden sind. 


Bläst der Novemberwind schon rau,
bestrumpft es sich nur grau in grau.
Erst im Dezember zieht es dann
vom Weihnachtsmann die roten an.

Christa Zeuch

 

Montag, 13. Februar 2017

Kurze Änderung



Eigentlich sollten es ja ScrappySocks werden mit 4-fädiger Restewolle, Nadelstärke 2 1/2 und 60 Maschen-Aufnahme, aber irgendwie waren sie ein bisschen eng, und nun sind es Scrappy-Armstulpen geworden. Auch schön.

Sonntag, 12. Februar 2017

Pizza Rustikal

Für mich ist eine Pizza eigentlich immer eine Pizza vom Pizzabäcker. Dort haben sie den richtigen Ofen und überhaupt schmeckt sie anders wie selbstgemacht. 

Diese Woche hatte mein Mann eingekauft und auch Pulled pork mitgebracht.
Gestern kam er auf die Idee für den gemütlichen Abend Pizza mit Pulled pork zu backen.., also eher zu essen.


Für den Teig:
400 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
200 ml warme Milch
1 Prise Zucker

Für den Belag:
1/2 Glas Zigeunersoße scharf
1 Dose kleingeschnittene Tomaten
1 EL Pizzagewürz
1 Packung Pulled pork
2 große Zwiebeln
ca. 200 g Gouda reiben

Alle Zutaten für den Teig mischen und zugedeckt ca. 1/2 Stunde an einen warmen Ort stellen. 

In der Zwischenzeit das Pulled pork kleinschneiden und mit der vorhandenen Flüssigkeit (die in sich in der Packung befindet) mischen.
Die Zwiebeln in Ringe schneiden und den Gouda reiben.
Zigeunersoße und Tomatenstückchen und Pizzagewürz mischen.
Backofen auf 220° vorheizen und das Backblech einfetten.

Den Teig, wenn er sich verdoppelt hat, auf das Backblech geben und ausrollen. Mit der Gabel überall einstechen.
Die Zigeuner-/Tomatensoße darauf verstreichen.
Dann zuerst das Pulled pork und danach die Zwiebelringe darauf legen und das Ganze mit dem Käse abschließen.

Ich habe die Pizza bei 220° Ober-/Unterhitze ca. 25 - 30 Minuten (die Backzeit kommt auf den Ofen an) auf der mittleren Schiene gebacken.

Was soll ich sagen, es hat sehr lecker geschmeckt.

Samstag, 11. Februar 2017

Endlich Wochenende...

Bei Marion habe ich diese Woche den Post mit den 17 Paar Socken gelesen, u.a. hat sie ScrappySocks vorgestellt - ich hab direkt mal nachgeschaut, was das überhaupt heißt. 

Die Idee Socken aus ganz vielen Resten zu stricken fand ich toll. Dreicktücher habe ich schon in dieser Art gestrickt, aber bei Socken ist mir das noch nicht so in den Sinn gekommen. 
So habe ich sämtliche Sockenwolle die im Haus zu finden war (Dachboden und so),  zusammengesucht und siehe da...
die ScrappySocks haben eine gute Grundlage. 
 
 Das Foto ist von gestern Nachmittag, "grüne Wiese"


 
und das von heute Morgen.

Gestern habe ich die Socken angefangen und finde sie richtig schön. 
Sie erinnern mich an Pippi Langstrumpf, außerdem haben sie einen Vorteil: verstärkte Polsterung im Fersen- und Wadenbereich durch die gefühlten 1000 Fäden die vernäht werden müssen, 
aaaber wir denken ja positiv.
 
Außerdem hat es über Nacht kräftig geschneit. 
Vogelgezwitscher und Frühblüher wären mir da lieber gewesen.

Allerdings hat das auch wieder einen Vorteil: 
nachmittags gemütlich bei Kaminfeuer und Kerzenschein 
auf der Couch zu sitzen und zu lesen oder stricken...,
 nachdem ich Unterlagen sortiert habe, 
was ich mir für heute gaanz fest vorgenommen habe.
 
 ***

Um richtig fit zu sein/werden und gesund zu bleiben, 
mixe ich mir momentan jeden Morgen einen Smothie.

Bevor der Hochleistungsmixer hier einzog, habe ich hin und her überlegt. 
Oft ist es ja so, man kauft sich was und benutzt es nicht und es steht dann irgendwo in der Ecke (Entsafter z.B.). 
Aber diesen Mixer bereue ich bis heute nicht. 

Heute Morgen bestand mein Smothie aus:

2 Hände Wildkräutersalat
ein daumengroßes Stück geschälten Ingwer
1/4 Biozitrone mit Schale
1 vollreife Banane
1/2 Avokado 
1 kleinen Apfel mit Schale
1/2 getrockneten / geriebenen Avokadokern
ca. 200 ml Wasser