Direkt zum Hauptbereich

Heute mal Gastfotos

Wie ein Tisch der schon einige Jahre auf dem Buckel hat wieder ein neues Gesicht bekommt

... o.k., für dieses Wetter ist das zwar nicht gerade das ideale Hobby, aber wenn meine Kollegin ihre Ideen hat, muss das auch umgesetzt werden.   Irgendwie kommt mir das bekannt vor. 

In der Pause erzählte sie mir, dass sie jetzt endlich mal ihren Tisch verschönern möchte.
Und da die Tischplatte aus Furnierholz besteht, konnte sie auch nicht wirklich schmirgeln und neu streichen; also kam ihr die Idee mit den Mosaiksteinen.



Zuerst bekommt der Tisch ein leichtes Peeling, damit die Oberfläche aufgerauht wird und die Grundierung hält. 


Nach ein paar Stunden ist die Grundierung trocken und es geht weiter mit dem Kleben.
 

Die Mosaike werden mit Fliesenkleber aufgeklebt; vorher natürlich alles gut ausmessen und ausprobieren, ob das auch alles so paßt und schön aussieht (immer nur kleine Flächen mit dem Kleber bestreichen, sonst klebts nachher nicht mehr).
Innen die Mosaiksteine sind schon auf einem Netz befestigt, die kann man in der Größe und Form  ausschneiden wie man sie haben möchte, und für außen hat R. weiße Bodenfliesen gekauft und sie dann zerbrochen und wieder zusammengepuzzelt.

Das ist doch mal was, da kann man seinen Gefühlen so freien Lauf lassen.
Aussage meiner Kollegen: "Das ist für mich Meditation"

Für die Kante hatten die kleinen Mosaiksteinchen genau die richtige Höhe. 
Vor dem Kleben wird allerdings zuerst ein Klebeband unter den Tisch geklebt, sodass ca. 3 - 4 mm vorschauen, damit die Mosaik-Plättchen beim Kleben nicht runterrutschen und ganz in Ruhe antrocknen können. 
 
Zum Schluß wird die Tischplatte mit einer Fugenmasse verfugt und immer ein bisschen nachgewischt. 
Nach einer Trocknungszeit von einer Nacht kann man dann alles nochmals schön abwischen und
fertig ist der Tisch. 

Die Tischbeine sind übrigens dann doch noch weiß gestrichen... so ein bisschen shabby.  

Materialien: Schmirgelpapier, Grundierung, Fliesenkleber, Fugenmasse, Zahnspatel, Schaumstoff-Pinsel, Gummiwischer, Klebeband alles aus einem Baumarkt.


Durch diese ganze Aktion hat mein Köpfchen natürlich auch schon ein paar Tage in diese Richtung gerattert und da fiel mir doch dieser Bistrotisch-Fuß ein, der so gaaanz ohne Tischplatte schon seit 3 Jahren im Garten steht. 
.....eine Tischplatte von 70 x 70 x 2,7 cm hat mein Sohn mir heute mitgebracht, haha, Birkenholz und wasserfest oder so ähnlich, jetzt noch ein paar Steinchen und dann.....  aber darüber werde ich in einem anderen Post berichten mit noch mehr Infos und Anweisung. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das lange Wochenende mit dem Enkelhund

Das lange Wochenende verlief bei uns  eigentlich sehr ruhig.
Mein Sohn mit Familie machten einen  Kurzurlaub in Rom und wir haben von  Freitag bis Rosenmontag auf unseren  Enkelhund aufgepaßt.
Große Runden und Ballspiele kommen bei dem Powergirl sehr gut an, da wird alles andere außer Acht gelassen. 
Am Samstag mußte ich allerdings ein bisschen vorsichtig sein, denn durch das Wetter hatte ich ziemlich schlimm Schwindel und Kreislaufprobleme.

Den Nachmittag machten wir drei es uns dann auf der ausgezogenen Couch gemütlich und für Sonntag und Montag waren wir dann wieder fit. Unser vierbeiniges Mädchen hat sich mal so ganz vorsichtig auf die Couch geschlichen und sich ganz ruhig verhalten. Eigentlich ist ihr Lieblingsplatz vor dem Ofen oder in der Küche, aber sie wollte mich wahrscheinlich trösten, beschützen und wärmen:)))




Auch aus Steinen
die in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen Johann Wolfgang von Goethe

Erster Versuch im Fair Isle-Stricken

Ende letzten Jahres war ich für eine Woche mit meinem Sohn und Familie auf der Insel Rømø; das war ein richtig schöner Abschluß von dem Jahr 2017, das urlaubsmäßig bis dahin voll der Reinfall war. 
Mein Mann hielt hier Zuhause die Stellung.
So viele Kilometer die ich in dieser Woche zu Fuß unterwegs war,  bin ich vorher noch nie gegangen. Es war herrlich, diese Weite und die gute Luft. 
Direkt in Havneby gab es sogar ein superschönes Wollgeschäft. Die Besitzerin Grethe Lund (was für ein schöner passender Name) war einmalig. Sie hatte 2 lange weiße Zöpfe und war ganz bunt angezogen. Ihre Art und Ausstrahlung war einfach toll und die Zeit dort verging wie im Flug. 
Dort konnte ich alles finden, vom Spinnrad über riesige Webrahmen, gefilzte Hüte und Stulpen, eine Kunstausstellung von getöpferten Dingen ihres Mannes und eine Ausstellung von Bildern einer Malerin. Die ganze Wolle brauche ich ja nicht extra zu erwähnen...
An einem Tag war ich über 4 Stunden dort und es kam mir vor wie 1 Stunde.…